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13.04.2017 10:03
Von: Bürgermeister Roland Pohlenz

Eröffnung der Ausstellung „Spuren häuslicher Gewalt“ im Rathaus

25 Jahre Frauen- und KinderSchutzhaus Lauchhammer


Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Frauen- und KinderSchutzhauses in Lauchhammer eröffnete Bürgermeister Roland Pohlenz eine Fotoausstellung zum Thema „Spuren häuslicher Gewalt“ im Rathaus. Seit 1992 leistet das Team des Frauen- und KinderSchutzhauses als einzige Einrichtung dieser Art im Landkreis OSL eine wertvolle Arbeit und bietet Frauen und ihren Kindern Schutz, Unterkunft, Beratung und Hilfe zu jeder Zeit. Dies haben bisher 728 Frauen und 769 Kinder erfahren. Die Zahlen der häuslichen Gewalt stimmen bedenklich. Im Jahr 2015 wurden im Land Brandenburg 3961 Straftaten mit häuslicher Gewalt registriert, die Dunkelziffer ist aber viel höher. Nach wie vor ist  dieses Thema präsent in der Gesellschaft.  Oft finden Betroffene nicht heraus aus diesem Teufelskreis. Bürgermeister Roland Pohlenz richtet seinen Dank und seine Anerkennung an die Mitarbeiterinnen der Einrichtung für die geleistete Arbeit, insbesondere an Renate Stolzenwald für ihr unermüdliches Wirken von Beginn an. „Es ist eine Verpflichtung an alle, nicht wegzuschauen, sondern in Not geratenen Frauen Hilfe anzubieten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen“, betont das Stadtoberhaupt. Die amtierende Leiterin der Einrichtung, Maren Krengel, informierte über das Beratungsangebot, die Möglichkeiten und Rechte für Betroffene, einen Weg zu finden, um deren Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Neben 18 Plätzen im Frauen- und KinderSchutzhaus werden mobile Beratungen an 9 Standorten im Landkreis OSL angeboten. Die Einrichtung wird durch den Landkreis und weitere 10 Kommunen finanziert. Die Fotoausstellung „Spuren häuslicher Gewalt“, die bis 10. Mai im Rathaus zu den Sprechzeiten besichtigt werden kann, ist im Jahr 2002 in Zusammenarbeit mit betroffenen Frauen und Kindern entstanden. Gemeinsam mit dem Fotografen Matthias Franke entwickelten sie die Motive für die Ausstellung. Sie erzählt von Geschichten, Erfahrungen, Gefühlen und Ängsten der Frauen und Kindern, für die Gewalt in ihrem Zuhause zum Alltag gehört. Damit soll ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kindern gesetzt werden.



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