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15.05.2018 14:35
Von: Bürgermeister Roland Pohlenz

Pressemitteilung 600 Jahre Grünewalde

Grünewalde feiert 600jähriges Jubiläum mit einem dreitägigen Fest


Foto1: feierliche Eröffnung des Festes "600 Jahre Grünewalde" durch den Schirmherren Bürgermeister Roland Pohlenz und Ortsvorsteher Reinhard Lanzke

Foto2: Festumzug - Vorsitzender des Heimatvereins Grünewalde Dr. Siegfried Thomas mit dem Bild "Korn und Brot"

Foto3: Ministerpräsiden Dr. Dietmar Woidke besucht den Festumzug ( v.l. Bürgermeister Roland Pohlenz, Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Ortsvorsteher Reinhard Lanzke)

Am 11. Mai blickte Grünewalde auf ein besonderes Datum zurück. Vor genau 600 Jahren fand der heute fast 1.300 Einwohner zählende Ort im Lehnbrief vom Kurfürst Friedrich IV von Sachsen erstmals Eingang in die Geschichtsbücher. Dieses historische Ereignis feierten die Grünewalder mit vielen Gästen an einem langen Festwochenende. Die Festveranstaltung anlässlich dieses Jubiliäums fand taggenau am Tag der Eintragung statt.


Landrat Siegurd Heinze sowie Landtagsabgeordnete Gabriele Theiss und Ingo Senftleben überbrachten ihre Glückwünsche. Bürgermeister Roland Pohlenz führte in seiner Festrede aus, dass Grünewalde nicht nur auf 600 Jahre  Geschichte zurückblicken kann, sondern auch ein Vorzeigedorf mit hoher Attraktivität ist, weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Bereits vor der Wende hatte Grünewalde mit dem Grünewalder Lauch etwas Besonderes zu bieten. Nach 1990 wurde Schritt für Schritt daran gearbeitet, den Ort weiter zu entwickeln. Seit 1994 ist Grünewalde ein Ortsteil von Lauchhammer. „Viele Akteure vor Ort haben es verstanden, die Bewohner mitzunehmen, um ihr Dorf zu gestalten - und das mit Erfolg. Dafür gilt ein großer Dank“, so Bürgermeister Roland Pohlenz. Grünewalde trägt den Titel „Ausgezeichnete Naturparkgemeinde“. Hier lässt es sich gut leben. Immer mehr junge Menschen finden in Grünewalde ihren Lebensmittelpunkt. Der Ausbau der Infrastruktur schreitet weiter voran. Grünewalde ist das schnellste Dorf in Brandenburg - der Glasfaserausbau ermöglicht hier 1000 MBit/s.


Die weitere touristische Aufwertung des Grünewalder Lauchs, der voranschreitende Ausbau des Ortsteilzentrums und die noch in diesem Jahr beginnende Grundsanierung der Lauchhammerstraße sind weitere Projekte. „Die Stadt Lauchhammer wird auch weiterhin die Dorfentwicklung unterstützen“, so das Stadtoberhaupt. Nach der feierlichen Eröffnung durch Bürgermeister Roland Pohlenz und Ortsvorsteher Reinhard Lanzke gaben zwei Gäste aus der Geschichte, Freifrau von Löwendal und Graf von Einsiedel, einen Einblick in die Historie von Grünewalde. Ortsvorsteher Reinhard Lanzke dankte allen Sponsoren und Unterstützern, den Vereinen sowie den Teilnehmern des Festkomitees. Bereits seit Februar 2016 liefen die Vorbereitungsarbeiten für das dreitägige Fest. Besonderer Dank gilt dem Heimatverein unter dem Vorsitzenden Dr. Siegfried Thomas für das große Engagement bei den Vorbereitungsarbeiten. Auch die Grünewalder putzten ihr Dorf heraus zu diesem Fest. An allen drei Tagen begeisterte das Programm zahlreiche Gäste. Zum historischen Festumzug war sprichwörtlich das ganze Dorf auf den Beinen - als Zuschauer oder Darsteller der 55 Bilder des Festumzugs. Zahlreiche Gäste waren angereist, um die Grünewalder Historie mitzuerleben. Auch Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke besuchte den Festumzug.
„Ich bin sehr gern zu Ihnen gekommen. Vor dem in Grünewalde Geleisteten kann ich nur den Hut ziehen“, so der Landesvater in seinen Grußworten. Der Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft sei hier ein besonderes Beispiel.
Geschichtliches und Sehenswertes konnten Interessierte an 49 Stellen,  u. a. in „Offenen Höfen“ im Ort, erfahren. Der Heimatverein präsentierte eine Sonderausstellung „600 Jahre Grünewalde“ in der alten Schule am Dorfteich.  Am Samstagabend begeisterte auch die Grünewalder Schülerband „Green Forest“ die Besucher. In dieser Band musizieren u. a. auch mehrfache Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“. Das warme Wetter lockte bis weit nach Mitternacht die Feierlaune bei den Gästen. Auch am Sonntag gab es noch einen Höhepunkt. Zu den Klängen des Landespolizeiorchesters Brandenburg war das Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt. Ortsvorsteher Reinhard Lanzke zieht eine erfolgreiche Bilanz und ist sehr erfreut darüber, dass die umfangreiche Arbeit und Einsatzbereitschaft aller Akteure mit vielen begeisterten Gästen beim Fest belohnt wurde.



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