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07.08.2018 08:37
Von: Bürgermeister Roland Pohlenz

Auf Feuerwerk verzichten!


Anhaltend hohe Temperaturen und kein Regen in Sicht. Wegen der hohen Brandgefahr in Wald und Flur muss bis auf weiteres auf Feuerwerk verzichtet werden. Aus diesem Grund wird die Stadtverwaltung auf absehbare Zeit keine Ausnahmegenehmigungen für Feuerwerke erteilen.


Alternativ dazu sind genehmigungsfreie Knallerbsen, Wunderkerzen, Lichterfontänen oder Partyknaller nicht betroffen, aber auch hier sind strikt Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, damit nichts in Rauch und Flammen aufgeht.
Die Gefahr ist zu groß und unkalkulierbar und bereits jeder nicht kontrollierbare Funke kann unbeschreibbare Folgen für Mensch, Tier und Natur haben.  Eine längere Regenperiode, wie sie erforderlich wäre, um die hohen Warnstufen zu senken, ist vermutlich bis in den September hinein nicht zu erwarten. Punktuelle Gewitter mit vereinzelten Schauern reichen bei weitem nicht aus. Hier hilft erst durchgehender Landregen von mehreren Tagen Dauer. Diesen sehen die Meteorologen derzeit nicht kommen.


Ein privates Feuerwerk muss immer behördlich genehmigt werden. Ob Hochzeit, Geburtstag oder die bevorstehende Einschulung am 18. August – es führt kein Weg  an dieser Genehmigung vorbei. Die wird jedoch immer mit  einschränkenden Auflagen bei Waldbrandwarnstufen gekoppelt. Wird ein Feuerwerk trotz hoher Warnstufe oder gänzlich ohne Ausnahmegenehmigung gezündet, drohen spürbare Strafen vom Bußgeld bis zu zivilrechtlichen Schadensersatzansprüchen im Schadensfall.


Die Stadtverwaltung bittet daher um Einsicht und Verständnis in diese Notwendigkeit. Vorsicht gilt auch für den Umgang mit anderen Zündquellen, beispielsweise Grill- oder Lagerfeuer. Manchmal reicht in der Natur schon die berüchtigte Glasscherbe oder Zigarette, um einen Brand auszulösen. Das Steigenlassen von Himmelslaternen bleibt generell untersagt.


Pohlenz
Bürgermeister


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