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Entstehung der Stadt Lauchhammer

1938 wurde ein erster Antrag gestellt, die Ortschaften des Amtsbezirkes Mückenberg (Mückenberg, Bockwitz, Lauchhammer, Grünewalde, Dolsthaida und Kleinleipisch) zu einer Stadt zusammenzuschließen.

Der Antrag wurde damit begründet, dass die Gemeinden eine gleiche wirtschaftliche Struktur besitzen und außerdem auch dicht aneinander grenzen. Aus diesem Grund dürfen die Gemeinden nicht als einzelnes Gebilde betrachtet werden, sondern als Industriezentrum, gleichzusetzen mit Senftenberg und Finsterwalde.

Der Antrag wurde jedoch am 26. August 1938 mit der Begründung abgelehnt, dass sich die Gemeinden zwar auf vielfache Art und Weise ähneln, ein Zusammenwachsen jedoch zu früh und außerdem unmöglich sei. Außerdem wurde die Prognose der industriellen Entwicklung des Ländchens nicht geteilt.

Die stürmische Industrialisierung in den nächsten 12 Jahren ließ jedoch alle Bedenken verstummen. Viele Belange der Dörfer hinsichtlich Wohnungsfragen, Verkehrsproblemen, den Bau von sozialen und kulturellen Einrichtungen etc. wurden nach dem 2. Weltkrieg im Interesse der Bürger zwischen den Gemeinden zusammen gelöst. Aus diesem Grund kam der Gedanke des Zusammenschlusses erneut auf. Grünewalde und Kleinleipisch wurden jedoch außen vor gelassen, da Grünewalde etwas abseits lag und die Gemeindevertreter von Kleinleipisch die Vorteile des Zusammenschlusses nicht sahen.

Am 20. Juli 1950 schlossen sich die Ortschaften Bockwitz, Mückenberg, Lauchhammer und Dolsthaida zur Großgemeinde Lauchhammer mit 18.000 Einwohnern zusammen. Der Namenswahl lag die Würdigung des damals gerade 225 Jahre alten Lauchhammerwerkes zu Grunde. Der Zusammenschluss war dabei eine politische und verwaltungstechnische Entscheidung, die keinerlei Einflüsse auf die nachfolgende bauliche Entwicklung und Gestaltung der Großgemeinde hatte.

Die Ortschaften wurden aufgrund der Bildung der Großgemeinde folgendermaßen umbenannt:
Bockwitz wurde zu Lauchhammer-Mitte
Mückenberg wurde zu Lauchhammer-West
Lauchhammer wurde zu Lauchhammer-Ost
Dolsthaida wurde zu Lauchhammer-Süd

Der zentrale Sitz der einheitlichen Verwaltung der Großgemeinde wurde nach Lauchhammer-Mitte gelegt. Der erste Bürgermeister der Großgemeinde war Max Baer, der seit 1945 Bürgermeister in Bockwitz war.

Mit der Zeit geriet der Status der Großgemeinde jedoch an die Grenzen, da die Industrialisierung immer mehr zunahm. Aus diesem Grund empfahl der Bezirkstag Cottbus der Regierung der DDR die Großgemeinde Lauchhammer in den Rang einer Stadt zu erheben.

Am 5. Juli 1953 wurde der Großgemeinde Lauchhammer das Stadtrecht verliehen.

1974 wurde Kleinleipisch eingemeindet, seitdem trägt diese ehemalige selbstständige Ortschaft den Namen Lauchhammer-Nord.

Zum 1. Januar 1994 erfolgte die Eingemeindung von Grünewalde und Kostebrau, welche seitdem Ortsteile von Lauchhammer sind.


Mit der Opens external link in new windowBeschlussvorlage 2014/018/VI wurde am 10.09.2014 innerhalb der Stadtverordnetenversammlung die Neufassung der Initiates file downloadHauptsatzung beschlossen und der Stadtteil Lauchhammer-Nord am 01.10.2014 wieder in den Ortsteil Kleinleipisch umbenannt.


Aus diesem Grund besteht die Stadt Lauchhammer heute aus 4 Stadtteilen und 3 Ortsteilen.

Stadtteile: Lauchhammer-Mitte, Lauchhammer-Ost, Lauchhammer-Süd und Lauchhammer-West


Ortsteile: Grünewalde, Kleinleipisch und Kostebrau







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